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	<title>Stilkonzil &#187; Kunst</title>
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	<description>Architektur, Visualisierung und Webgestaltung</description>
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		<title>Hugo Wolf: Himmelsflammen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 09:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[”In einer Schaffenskrise begegnet der Komponist Hugo Wolf der Sängerin Frieda Zerny: eine unerhörte Leidenschaft erfaßt das Künstlerpaar. Aber ihr Rausch widersprüchlichster Gefühle erlebt nur einen Frühling. Die „wildgraciösen” Lieder von Wolf nach Texten von Goethe und Mörike, eingebettet in seine leidenschaftlichen Briefe „an den geliebten Höllenbraten” Frieda werden an diesem Abend ungebremst und fern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1550" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1550" title="Himmelsflammen" src="http://www.stilkonzil.de/wp-content/uploads/2010/07/Himmelsflammen.jpg" alt="Himmelsflammen" width="200" height="232" /><p class="wp-caption-text">Himmelsflammen</p></div>
<p>”In einer Schaffenskrise begegnet der Komponist Hugo Wolf der Sängerin Frieda Zerny: eine unerhörte Leidenschaft erfaßt das Künstlerpaar. Aber ihr Rausch widersprüchlichster Gefühle erlebt nur einen Frühling. Die „wildgraciösen” Lieder von Wolf nach Texten von Goethe und Mörike, eingebettet in seine leidenschaftlichen Briefe „an den geliebten Höllenbraten” Frieda werden an diesem Abend ungebremst und fern vom „klassischen” Liederabend musikalisch und literarischszenisch dargestellt. Ein Szenario bewegter Bilder in all seinen tragischen, ernsthaften, sehnsuchtsvollen und tieftraurigen Facetten &#8211; himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – führt das Publikum durch eine seltene und beispiellose Liebesgeschichte. Es singt die Sopranistin Christina Landshamer, es spricht der Schauspieler Gian Rupf. Am Flügel Jendrik Springer. Regie Isolde Alber.”</p>
<p><a title="Himmelsflammen" href="http://www.himmelsflammen.de/">www.himmelsflammen.de</a></p>
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		<title>Schubert Galerie Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 18:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Februar 2007 wurde die Galerie mit einer Präsentation von Werken des Malers und Zeichners Werner Kunkel eröffnet. Es folgte – begleitet von der Galerie-Druckschrift SIEBEN – eine Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen, in denen Arbeiten u. a. von Uz Arnoldi, Eta Bender, Alexander Camaro, Karl-Heinz Feyen, Paran G’Schrey, Karl-Heinz Grage, Manfred Hamm, Stephan Hann, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1522" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1522" title="Schubert Galerie" src="http://www.stilkonzil.de/wp-content/uploads/2010/03/schubertGalerie.png" alt="Schubert Galerie" width="200" height="217" /><p class="wp-caption-text">Schubert Galerie</p></div>
<p>Im Februar 2007 wurde die Galerie mit einer Präsentation von Werken des Malers und Zeichners Werner Kunkel eröffnet. Es folgte – begleitet von der Galerie-Druckschrift SIEBEN – eine Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen, in denen Arbeiten u. a. von Uz Arnoldi, Eta Bender, Alexander Camaro, Karl-Heinz Feyen, Paran G’Schrey, Karl-Heinz Grage, Manfred Hamm, Stephan Hann, Charlotte Herzog von Berg, Peter Janssen, Hans Jaenisch, Magdalena Jetelova, Tina Juretzek, Max Kaus, Janus Kadel, Per Kirkeby, Hans Kuhn, Alfred Lichter, Haschu Murat und Ben Wagin gezeigt wurden.</p>
<p><a href="http://www.schubertgalerie.de/">Schubert Galerie</a></p>
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		<title>Stadtmuseum Kassel</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 08:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Haus des Stadtmuseums Kassel hat vielfache Veränderungen und Umbauten erlebt: Die Fassade wurde mehrfach angepasst, der Eingang wurde verlegt und auf die weitgehende Kriegszerstörung folgte die äußere Wiederherstellung mit neuem Innenleben. Die kommende Erweiterung des Stadtmuseums setzt mit einem Aufbau auf das bestehende Gebäude und dem Verdichten des Volumens in den vorhandenen Konturen gleichermaßen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1468" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1468 " title="Stadtmuseum Kassel, Blick vom Ständeplatz" src="http://www.stilkonzil.de/wp-content/uploads/2009/10/KasselAussen.jpg" alt="Stadtmuseeum Kassel, Blick vom Ständeplatz" width="600" height="404" /><p class="wp-caption-text">Stadtmuseeum Kassel, Blick vom Ständeplatz</p></div>
<p><span id="more-1463"></span></p>
<div id="attachment_1469" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1469 " title="Stadtmuseeum Kassel, Innenraum" src="http://www.stilkonzil.de/wp-content/uploads/2009/10/KasselInnen.jpg" alt="Landesmuseum Kassel, Innenraum" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Stadtmuseeum Kassel, Innenraum</p></div>
<p>Das Haus des Stadtmuseums Kassel hat vielfache Veränderungen und Umbauten erlebt: Die Fassade wurde mehrfach angepasst, der Eingang wurde verlegt und auf die weitgehende Kriegszerstörung folgte die äußere Wiederherstellung mit neuem Innenleben. Die kommende Erweiterung des Stadtmuseums setzt mit einem Aufbau auf das bestehende Gebäude und dem Verdichten des Volumens in den vorhandenen Konturen gleichermaßen ein Zeichen für Aufbruch und Kontinuität. Die Überformung des historischen Bestands zielt auf eine stärkere Präsenz im Stadtraum und sucht zugleich nach einer sinnbild- haften Form als Reflektion der kontroversen Stadtgeschichte Kassels.</p>
<p>Ebenerdige Eingangshalle Die Höhenlage der Eingangshalle wird auf Straßenniveau abgesenkt, ein neuer Fassadenausschnitt zum Ständeplatz artikuliert diese Veränderung auch in der Gebäudeansicht und schafft Ein- und Ausblicke zum Foyer.</p>
<p>Erschließungsband Ein Erschließungsband durchquert in einer dreieckigen Grundform alle Geschosse des Gebäudes und verbindet die Ausstellungsebenen in einem Rundgang miteinander. Die Geometrie löst sich von der Rechtwinkligkeit des Bestands und schafft so vielfältige räumliche Schnittpunkte und Überlagerungen.</p>
<p>&#8220;Fenster zur Stadt&#8221; Der Rundgang durch das Stadtmuseum mündet im obersten Geschoss in einem großen Erker, der vor die Fassadenebene hervortritt und einen spektakulären Ausblick bietet: Der Blick wendet sich nach aussen und die bestehende Stadt wird gleichsam zum Ausstellungsobjekt.</p>
<p>Erhalt des Treppenraumes aus den 50er Jahren Auch wenn Kassel als eine typische Wiederaufbaustadt erscheint, sind die unverfälschten baulichen Zeugen aus dieser Zeit selten geworden: Die vorhandene Treppe und die Bekleidungen auf Böden und Decken in den &#8220;Eckzimmern&#8221; des Gebäudes bekommen dadurch etwas wertvolles und bereichern den geschichtlichen Gehalt, den das Stadtmuseum über seine eigene bauliche Entwicklung erzählt.</p>
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		<title>MyVisit.to</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 15:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[MyVisit bezieht sich im Logo und Wording auf registrierte Plattformen und auf als Webseite realisierte soziale Netzwerke (WEB 2.0) wie MySpace, MyVideo, YouTube, MyDeath, mymuesli, My-hammer, myDiet etc.
www.MyVisit.to
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1179" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://www.stilkonzil.de/wp-content/uploads/2008/10/myvisit.jpg" alt="MyVisit.to" title="MyVisit.to" width="200" height="164" class="size-full wp-image-1179" /><p class="wp-caption-text">MyVisit.to</p></div>
<p>MyVisit bezieht sich im Logo und Wording auf registrierte Plattformen und auf als Webseite realisierte soziale Netzwerke (WEB 2.0) wie MySpace, MyVideo, YouTube, MyDeath, mymuesli, My-hammer, myDiet etc.<br />
<a href="http://www.MyVisit.to" target="_self">www.MyVisit.to</a></p>
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		<title>Ramona Siedler Contemporary Art Consulting</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 15:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ramona Siedler &#8211; Contemporary Art Consulting berät und unterstützt Sie bei Aufbau, Entwicklung und Betreuung Ihrer Kunstsammlung sowie beim An- und Verkauf einzelner Kunstwerke.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_617" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2008/11/ramonasiedler.jpg" alt="Ramona Siedler" title="Ramona Siedler" width="200" height="174" class="size-full wp-image-617" /><p class="wp-caption-text">Ramona Siedler</p></div>
<p>Ramona Siedler &#8211; Contemporary Art Consulting berät und unterstützt Sie bei Aufbau, Entwicklung und Betreuung Ihrer Kunstsammlung sowie beim An- und Verkauf einzelner Kunstwerke.</p>
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		<title>„Kaprow” im Haus der Kunst, München</title>
		<link>http://www.stilkonzil.de/2006/ausstellung-kaprow-im-haus-der-kunst-munchen</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 14:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Raumkonstrukt
Der Saal wird entlang seiner Längsachse durch standardisierte Industrieregale räumlich gegliedert. Vier große, hängende Projektionswände, quer zur Richtung der Regale, fangen den Blick der Besucher. Ebenfalls quer verläuft der ausgestellte Paravent von Allan Kaprow.
Entlang der Bestandswände gibt es eine chronologische Dokumentation in Form einer umlaufenden Zeitleiste. Zeitleiste und Regale werden verknüpft durch große Jahreszahlen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_953" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-953" title="Ausstellung „Kaprow” im Haus der Kunst, Großer Saal" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2006/02/kaprow_1.jpg" alt="Ausstellung „Kaprow” im Haus der Kunst, Großer Saal" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung „Kaprow” im Haus der Kunst, Großer Saal</p></div>
<p><span id="more-125"></span><br />
<strong>Raumkonstrukt</strong><br />
Der Saal wird entlang seiner Längsachse durch standardisierte Industrieregale räumlich gegliedert. Vier große, hängende Projektionswände, quer zur Richtung der Regale, fangen den Blick der Besucher. Ebenfalls quer verläuft der ausgestellte Paravent von Allan Kaprow.<br />
Entlang der Bestandswände gibt es eine chronologische Dokumentation in Form einer umlaufenden Zeitleiste. Zeitleiste und Regale werden verknüpft durch große Jahreszahlen, die quer durch den Raum eine Zuordnung von Original und Dokument ermöglichen. Am Ende des Raumes können Besucher in zwei Boxen vor einer Kamera selbst Happenings ausführen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Licht ins Dunkel!</strong></p>
<p>Der Raum ist weitgehend dunkel. Zusätzlich zur Grundbeleuchtung entlang der Wände kann das Licht an den Regalen durch den Besucher selbst ein- und ausgeschaltet werden. An jedem Regal gibt es einen Knopf oder eine Leine, mit der der Betrachter das zum Lesen nötige Licht einschalten muss. Lässt er die Leine wieder los, erlischt das Licht. So bilden sich kleine Lichtinseln im Raum und der Besucher kann in die Gestalt der Ausstellung selbst eingreifen. Alle Eingriffe bleiben aber stets reversibel, sodass kein Wartungsaufwand für Aufräumarbeiten oder Rückbau entsteht.</p>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-954" title="Ausstellung „Kaprow” im Haus der Kunst, Großer Saal" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2006/02/kaprow_2.jpg" alt="Ausstellung „Kaprow” im Haus der Kunst, Großer Saal" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung „Kaprow” im Haus der Kunst, Großer Saal</p></div>
<p> </p>
<p><strong>Original und Dokument: Original</strong><br />
Alle Originale von Allan Kaprow werden in den Regalen ausgestellt. Die Regale sind einfache Industrieprodukte (z.B. Dexion), die einfach auf- und abzubauen sind. Nach der Ausstellung können die Regale, durch zusätzliche Böden ergänzt, im Lager weiterverwendet werden. In die Regale eingehängt werden Vitrinen aus flachen Holzkästen mit Acrylglasdeckeln. Über den Ausstellungskästen können in Augenhöhe senkrechte Displays in das Regal gehängt werden, um Übersetzungen oder zusätzliche Informationen zu den Originalen zu präsentieren.<br />
Der obere Teil der Regale wird mit Stoff umspannt. Der Stoff wird mit den Jahreszahlen der im Regal ausgestellten Originale bedruckt. Auch „von-bis” Aufdrucke (z.B. 1954-56) sind möglich. Diese „Laternen” können von innen oder aussen beleuchtet werden und dienen der Orientierung und Zuordnung.</p>
<p> </p>
<p><strong>Violett sei die Farbe des Originals!</strong><br />
Die Vitrinen sind mit violettem Stoff oder Gummi ausschlagen. Violett sind ebenso die Stoffbahnen der Laternen mit den Jahreszahlen. Überall dort, wo in der Ausstellung Originale von Allan Kaprow auftauchen, wird die Farbe Violett verwendet. Auch Beschriftungen, die zu Originalen gehören, sind violett.</p>
<div id="attachment_956" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-956" title="Dokumente entlang der Wände" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2006/02/kaprow_4.jpg" alt="Dokumente entlang der Wände" width="600" height="120" /><p class="wp-caption-text">Dokumente entlang der Wände</p></div>
<p><strong>Original und Dokument: Dokument</strong><br />
Alle Bilder, Texte und Filme, die nicht von Allan Kaprow selber stammen, werden entlang der Wände in chronologischer Abfolge organisiert. Eine auf die Wand geklebte Zeitleiste mit großen aufgeklebten Jahreszahlen erleichtert den Zugang und erlaubt die Verknüpfung von Original und Dokument.<br />
Die Texte und Bilder werden als schlichte Kopien direkt auf die Wand geklebt oder gepinnt. Größere Bilder werden auf Holztafeln aufgezogen, um Beschädigungen zu vermeiden. Auch Videos könnten hier gezeigt werden. Dabei sollten aber nur kleine Flachbildschirme zum Einsatz kommen, damit die Filme nicht zu stark in Konkurrenz zu den Filmen auf den Leinwänden treten.</p>
<p> </p>
<p><strong>Schwarz sei die Farbe des Dokumentes!</strong><br />
Alles, was nicht von Allan Kaprow selber stammt, ist schwarz/weiss. Dies gilt sowohl für die Dokumente, die seine Arbeiten beschreiben, als auch für Hand-outs und andere interaktive Elemente, bei denen Besucher oder andere Künstler Werke von Kaprow nachvollziehen sollen. Und auch für Bauteile, die im Zusammenhang mit Besucherinteraktion stehen, wie die Do-it-yourself-Boxen am Raumende und &#8211; wenn möglich &#8211; auch für alle gezeigten Videos. Die Leinwände hängen als semitransparente Stoffbahnen von der Decke. Wenn möglich, sollten die Leinwände nicht auf Rahmen gezogen werden, sondern sich in der von den Besuchern ausgelösten Luftbewegung leicht wiegen können. Durch die Anordnung der Regale werden vor den Leinwänden Räume gebildet, die den Besucher zum Verweilen einladen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Just do it</strong><br />
In die rückwärtigen Türportale am Raumende werden zwei begehbare Boxen eingepasst. Hier kann der Besucher vor einer Kamera selbst Kaprow Happenings nachgestalten. Die Boxen werden jeweils über die seitlichen Wände erschlossen. Aussen an den Boxen zeigt ein Flachbildschirm das Happening im Inneren.<br />
Die Boxen sind aus Gipskartonständerwänden zusammengesetzt und entsprechend der C.I. der Ausstellung aussen schwarz gestrichen. Innen sind die Boxen bis auf eine Wand weiss.<br />
Der kleine Raum im Inneren wird über eine offene Schleuse betreten. In dem für die Happenings vorgesehenen Raum gibt es einen Stuhl, einen Spiegel, eine webfähige Kamera links neben oder über dem Spiegel und eine schwarze Pinnwand mit den kopierten DIN A4 Anweisungen Kaprows. Zur Beleuchtung hängen zwei Glühbirnen von der Decke. Der Besucher betritt den Raum durch die Schleuse und ist somit im Inneren vor den direkten Blicken der anderen Besucher geschützt. An der dem Eingang gegenüberliegenden Wand ist eine kurze Beschreibung aufgeklebt, was er hier unternehmen kann und soll. Der Besucher nimmt auf dem Stuhl Platz. An der Wand neben sich findet er mögliche Anweisungen und führt eine oder mehrere davon aus. Dabei kann er seine Bewegungen und Aktionen im Spiegel beobachten und überprüfen. Besucher ausserhalb der Box können das Happening auf dem Flachbildschirm an der Aussenseite der Box verfolgen. Alle Happenings werden aufgezeichnet und können später für den Webauftritt genutzt werden.</p>
<p> </p>
<div id="attachment_959" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-959" title="Happening Kabine" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2006/02/kaprow3.jpg" alt="Happening Kabine" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Happening Kabine</p></div>
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		<title>Schlossplatz Berlin, Ausstellungsgebäude</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2006 15:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_922" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2006/01/schlossplatz.jpg" alt="Schlossplatz Berlin, Ausstellungsgebäude" title="Schlossplatz Berlin, Ausstellungsgebäude" width="600" height="243" class="size-full wp-image-922" /><p class="wp-caption-text">Schlossplatz Berlin, Ausstellungsgebäude</p></div>
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		<title>Stephanie Jünemann</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2003 15:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stephanie Jünemann lebt und arbeitet als Künstlerin in Berlin und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule in Kassel tätig.
www.sjuenemann.de
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			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_976" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2003/12/sjuenemann.jpg" alt="Stephanie Jünemann" title="Stephanie Jünemann" width="200" height="109" class="size-full wp-image-976" /><p class="wp-caption-text">Stephanie Jünemann</p></div> Stephanie Jünemann lebt und arbeitet als Künstlerin in Berlin und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunsthochschule in Kassel tätig.<br />
<a href="http://www.sjuenemann.de/">www.sjuenemann.de</a></p>
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		<title>„Barock” im Haus der Kunst, München</title>
		<link>http://www.stilkonzil.de/2003/barock-im-haus-der-kunst-munchen</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2003 17:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausstellungsgestaltung für die Ausstellung „Barocke Sammellust” im Haus der Kunst in München.

„Das Sammelwesen im 18. Jahrhundert ist von besonderer Bedeutung für die Moderne, da sich zu dieser Zeit grundlegende Veränderungen in der Sammlungsgeschichte abzeichneten: Die Kunst- und Wunderkammern der Barockzeit wichen Gemäldesammlungen, die nicht mehr nur den begüterten Fürsten vorbehalten waren, sondern sich auch beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1000" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1000" title="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Großer Saal" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2003/03/barock1.jpg" alt="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Großer Saal" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Großer Saal</p></div>
<p>Ausstellungsgestaltung für die Ausstellung „Barocke Sammellust” im Haus der Kunst in München.<br />
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„Das Sammelwesen im 18. Jahrhundert ist von besonderer Bedeutung für die Moderne, da sich zu dieser Zeit grundlegende Veränderungen in der Sammlungsgeschichte abzeichneten: Die Kunst- und Wunderkammern der Barockzeit wichen Gemäldesammlungen, die nicht mehr nur den begüterten Fürsten vorbehalten waren, sondern sich auch beim gebildeten Bürgertum großer Beliebtheit erfreuten. Die Galerien des 18. Jahrhunderts enthielten, mit wenigen Ausnahmen, nur Gemälde, ihr Umfang und ihre Gestaltung waren dabei von den besonderen Interessen des Sammlers sowie von seiner Bildung und seiner religiösen Überzeugung geprägt. Spätestens mit der Französischen Revolution fand jedoch das fürstliche Sammeln großen Stils in Europa sein Ende. Die Galerien folgten dem Vorbild Frankreichs, wo 1791 die Sammelungen des Königs verstaatlicht und im Louvre der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Um 1800 war die Zeit der „Privatkabinette” gänzlich vorbei; die Sammlungen wanderten – so sie noch vorhanden waren – in die neu gegründeten Museen.</p>
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<p>Unter dem Titel Barocke Sammellust präsentiert das Haus der Kunst nun erstmals zwei erhalten gebliebene, spektakuläre „Privatkabinette“ des 18. Jahrhunderts, die trotz ihrer beachtlichen Inventare bislang weitgehend unbekannt blieben: die Sammlung Friedrich Karls von Schönborn, heute Eigentum der Familie Schönborn-Buchheim, Wien, und die Sammlung des Baron Samuel von Brukenthal, nach seinem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht im Brukenthal-Museum, Sibiu. Obwohl die Sammlungen Schöpfungen zweier sehr unterschiedlicher Sammlerpersönlichkeiten sind, weisen sie deutliche Parallelen auf.” (Text: Bruckenthal Museum)</p>
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<div id="attachment_1001" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1001" title="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Waffenkammer" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2003/03/barock2.jpg" alt="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Waffenkammer" width="600" height="466" /><p class="wp-caption-text">&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Waffenkammer</p></div>
<div id="attachment_1002" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1002" title="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, kleiner Saal" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2003/03/barock3.jpg" alt="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, kleiner Saal" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, kleiner Saal</p></div>
<div id="attachment_1003" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1003" title="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Promenade" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2003/03/barock4.jpg" alt="&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Promenade" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">&quot;Barocke Sammellust&quot; im Haus der Kunst, Promenade</p></div>
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		<title>„Avantgarden” im Haus der Kunst, München</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jul 2002 15:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Rützel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ausstellung !AVANTGARDEN! in Mitteleuropa 1910-1930 im Haus der Kunst München zeigte deutlich, dass die künstlerischen Aktivitäten, die sich in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa entwickelten, in direkter Verbindung standen zu den uns besser bekannten und gut dokumentierten Pendants in Paris und Moskau, München und Berlin.In Zusammenarbeit mit dem Los Angeles County [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1017" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1017" title="Ausstellung Avantgarden" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2002/07/hdk_aventgarden1.jpg" alt="Ausstellung Avantgarden" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung Avantgarden</p></div>
<p>Die Ausstellung !AVANTGARDEN! in Mitteleuropa 1910-1930 im Haus der Kunst München zeigte deutlich, dass die künstlerischen Aktivitäten, die sich in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa entwickelten, in direkter Verbindung standen zu den uns besser bekannten und gut dokumentierten Pendants in Paris und Moskau, München und Berlin.<span id="more-468"></span>In Zusammenarbeit mit dem Los Angeles County Museum of Art und dem Martin-Gropius-Bau Berlin wurden Konstruktionen von Gustav Klucis und der Medienturm von Istvan Sebök rekonstruiert. Das Ausstellungssystem, das dem Konstruktivismus kongenial nachempfunden ist, wurde von der Kiesler Stiftung Wien zur Verfügung gestellt und vom Stilkonzil dem thematischen Parcours durch die Stationen der Ausstellung angepasst. Durch die offenen Metallkonstruktion konnte die monumentale Raumabfolge im Untergeschoss des Haus der Kunst aufgelöst und diversifiziert werden. Die Elemente der Ausstellung erschienen so im übergeordneten Zusammenhang.</p>
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<p>Durch die offenen Metallkonstruktionen konnte die monumentale Raumabfolge im Untergeschoss des Haus der Kunst aufgelöst und diversifiziert werden. Die Elemente der Ausstellung erschienen so im übergeordneten Zusammenhang.</p>
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<div id="attachment_1018" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-1018" title="Ausstellung Avantgarden" src="http://www.stilkonzil.org/wp-content/uploads/2002/07/hdk_aventgarden2.jpg" alt="Ausstellung Avantgarden" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung Avantgarden</p></div>
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